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Bruder David , Der Sinn des Lebens

01.02.2011
9. Februar 2011 Allgemeines Keine Kommentare

Inhalt der Neujahrsansprache des Ehrw. Thich Thien Son und dem Benediktinermönch Bruder David

5411611305_f01265ee2eAn diesem Abend hatten wir in der Pagode auch einen besonderen Gast: den Benediktinermönch Bruder David. Eigentlich war er nur auf der Durchreise in Frankfurt und hielt am Montag bei seinem Zwischenstopp einen spontanen Vortrag, gemeinsam mit Bhante Punnaratana und Zenmeister Thich Thien Son. Doch die Unruhen in Ägypten behinderten seine Weiterreise und verlängerten seinen Aufenthalt in der Pagode, so dass er das Glück hatte, zum ersten Mal in seinem Leben ein vietnamesisches Neujahrsfest teilzunehmen. Am Sylvesterabend des vietnamesischen Neujahrs hielt er mit Thich Thien Son zusammen die Dharmarede.

Jeden Augenblick in seiner Einzigartigkeit als Geschenk erfahren.

David ThayGlück erfahren in jedem Augenblick. Darum geht es für Bruder David. In den wenigen Tagen, die wir Bruder David hier bei uns zu Gast hatten, war ein Ausspruch von ihm sozusagen ständig präsent: „Wunderbar“. Es war für uns ein großes Geschenk, seine Sicht auf die Welt so nah mitzuerleben und jeden Augenblick in seiner Einzigartigkeit als Geschenk zu betrachten. Wir hoffen, dass wir diese Sicht in diesem Jahr weiterhin in uns tragen und entwickeln können, so dass sie uns nicht mehr verlässt.

Alles ist ein Geschenk

Ein weiterer Weg zum Glück ist etwas mehr persönlich, und liegt darin, dass wir im kommenden Jahr dankbarer sind, als im vergangen Jahr und uns immer wieder bewusst machen, dass alles ein Geschenk ist. Jeder Tag ist ein Geschenk und wenn wir das zu schätzen wissen, können wir uns daran freuen. Wenn wir jeden Tag schätzen können und uns freuen, erleben wir eine Einheit und wenn wir alle die Einheit in uns entdecken und die Einheit vieler verschiedener Aspekte zusammen kommen, sind wir alle miteinander verbunden und wir erleben diese Einheit ganz tief.

Thich Thien Son und Bruder David gaben uns viele Wünsche mit auf den Weg ins neue Jahr und ermutigten dazu, die Achtsamkeit zu entwickeln, um das Glück im Alltag sehen können. Sie ermutigten uns, auch im Alltag flexibel mit schwierigen Gedanken und Situationen umgehen zu können und mehrere Sichtweisen zu entwickeln. Warum, fragte zum Beispiel Thich Thien Son, können wir nicht den Feind, als einen normalem Menschen sehen, der einfach auf der Strasse an uns vorbei geht?

Dass wir aus der Vielheit die Einheit immer wieder sehen und erfahren, waren die Neujahrswünsche, die Bruder David und Thich Thien Son der Gemeinde und allen Menschen die an diesem Abend da waren zum neuen Jahr mit auf den Weg gaben.

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4. Februar 2011 Allgemeines Keine Kommentare

Vietnam auf 20 qm² – Neujahrsaustellung Pagode Phat Hue

Für die vietnamesischen Neujahrsfeierlichkeiten der Pagode wurde auf dem Boden der Buddhahalle ganz Vietnam nachgebaut: Die Umrisse des Landes wurden maßstabsgetreu nachgezeichnet – gestaltet durch Blumen, Pflanzen, Kies, vietnamesische Früchte.

Da zwischen Nord- und Südvietnam über 3000 km liegen, unterscheidet sich die Vegetation in den beiden Teilen des Landes: Während in Südvietnam gelbe Blüten den Frühling ankündigen, überwiegen im Norden rosa-rote Blüten an den Bäumen. Auch in unserer Miniaturversion Vietnams wurde dies berücksichtigt.

Süd-, Mittel- und Nordvietnam werden in unserer Ausstellung durch 3 große und unter Vietnamesen allseits bekannte Wahrzeichen Vietnams repräsentiert:

Südvietnam:

3.1 Cho Ben Thanh Market - Ein Wahrzeichen SaigonsIm südlichen Saigon steht heute noch das alte Marktgebäude Ben Thanh. Es erinnert an die Entstehung der ersten Märkte, anfangs noch Straßenverkauf, der sich seit dem 17. Jh. zu einem festen Marktwesen entwickelte. Auch ein Großbrand 1870 konnte das Marktgebäude Ben Thanh nicht zerstören – es wurde renoviert und ist heute ein beliebtes Touristenziel und bietet neben traditionellen Stoffen und regionalem Handwerk auch beste vietnamesische Küche an.

Mittelvietnam:

4 Pagode Thien MuDas Wahrzeichen Mittelvietnams ist in unserer Austellung die Pagode Thien Mu – ein historischer Tempel. Die dazugehörige 7-stöckige Pagode ist die größte in Vietnam. Der Tempel ist der Himmelsgöttin geweiht und eines der meistverehrtesten Heiligtümer Vietnams. Der Tempel wurde 1601 erbaut, der achteckige Turm mit sieben Stockwerken 1840 hinzugefügt.

Nordvietnam:

5 Pagode Mot CotBei Pagoden handelt es sich um turmartige Gebäude, die sich über mehrere Etagen erstrecken und in Asien häufig zu finden sind.Die Chùa Một Cột (Hanoi) stellt allerdings eine Besonderheit dar, da sie nicht ebenerdig, sondern auf einer einzelnen, massiven Säule errichtet wurde. Die originale Pagode aus dem 11. Jahrhundert wurde 1954 während des Französischen Krieges zerstört, jedoch bereits ein Jahr später rekonstruiert. Die Form der Pagode erinnert an eine Lotusblume und wurde vom Kaiser Ly Thai Tong in Auftrag gegeben, nachdem ihm im Traum die Göttin der Barmherzigkeit erschien und ihm einen Sohn auf einer Lotusblume sitzend überreicht hat.

Fotos der Neujahrsaustellung:

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2. Februar 2011 Allgemeines 3 Kommentare

Informationen zu Bruder David

(Alle Informationen stammen von Bruder Davids Website: www.gratefulness.org)

Br. David Steindl-Rast, O.S.B., wurde 1926
in Wien geboren, wo er Kunst, Anthropologie und Psychologie studierte. Nach seiner Promotion in Psychologie wurde er 1953 in den USA Benediktinermönch. 12 Jahre nach seinem Klostereintritt Teilnahme am buddhistisch-christlichen Dialog und intensives Zen-Studium. Zwischen weltweiten Vortragsreisen und Lehraufträgen lebt Br. David einen Teil des Jahres als Einsiedler und widmet sich dem Netzwerk Dankbares Leben (interaktive

Webseiten: Gratefulness.org und Dankbarkeit.org). Er brachte ein neues spirituelles Verständnis in das Leben vieler Menschen.  Beiträge finden sich in über 30 Büchern (ein Artikel erschien in The Best Spiritual Writing, 1998), auf deutsch sind erschienen, u.a. (zusammen mit Fritjof Capra): Wendezeit im Christentum (Scherz Verlag). Bei Herder Spektrum u.a. Staunen und Dankbarkeit; Fülle und Nichts, Musik der Stille. Der spirituelle Weg (mit Robert Aitken Roshi).Neu in 2009: Common Sense, Die Weisheit die alle verbindet (Claudius Verlag).

Texte

Spiritualität und Weltverantwortung - (Gehe zu Mai 2009: Visionen)

Der Mystiker David Steindl-Rast

In dem Gespräch mit Christa Spannbauer erklärt der international hochgeschätzte Benediktiner, weshalb die Welt die Radikalität der Mystiker braucht.

An welchen Gott können wir noch glauben?

Vortrag von Br.David Steindl-Rast am 14. Wiener Kulturkongress, November 2008

„Kultur ohne Gott – Gott ohne Kultur?“ (www.conturen.net – 2/2008)

Begegnung mit Bruder David Steindl-Rast am Waldzell Meeting

von Christa Spannbauer, September 2007 im Stift Melk

Dankbarkeit: ein spiritueller Wegein Interview mit Br. David

Wenn man dankbar ist, wird man sofort auch glücklicher.

Das Leben bewegt sich von Krise zu KriseBr.David, Ute Höllriegel & Pfr. Niklaus Peter

14.9.2009: Podiumsdiskussion Kirche St.Peter in Zürich

Interview, Kirchenbote – reformiert.info.

Der neue ferment-Bildband 2009/10 “Danke”.

Mit vielen Bezügen zu Br.Davids Gedanken.
Bestellen unter http://www.ferment.ch/.

Ein Neuer Grund Für Dankbarkeit

Diese fünf Schritte sind klein, aber wirkungsvoll. Dass sie klein sind, ist hilfreich: Jeder kann sie tun.

Gebet

Lass uns einig sein und uns unserer Vielfalt freuen.

Gelebte DankbarkeitInterview mit Br. David in SPUREN.

Wir leben heute in einer Welt, in der alles mit allem zusammenhängt, und zwar in allen Lebensbereichen, ob das nun Biologie oder Physik, Politik oder Wirtschaft ist.

Osterngedanken

Dürfen wir vielleicht hoffen, daβ durch die Risse in unserer zerbrechenden Welt uns schon der frische Wind einer unvergleichlich weiteren neuen Welt entgegenweht?

Unser kleines Ich ist voller Angst

“Wenn wir unser wahres Selbst finden, brauchen wir uns nicht mehr zu fürchten.”

Von Eis zu Wasser zu Dampf

Im Wandel der Gottesvorstellungen: Was schätze ich am Christentum?

Wie das Goettliche in uns waechstVortrag von Br. David

Was ist das Entscheidende bei einer sochen Gipfelerfahrung?

Wir können alle Mystiker sein – 11. Oktober 2009, Interview

(Siehe auch diese Texte…)

Audio/Video

Was ich glaube

ORF  TVtek (AT), 10.10.2010

Das Herz des Glaubens (12.9 MB)

Interview mit Br.David zur Frage: Was ist Glaube?

Radio DRS 2 (CH)  Perspektiven Oktober 2010

Mit dem Herzen hören – Vortrag von Br. David

Sternstunde Religion

CH-TV DRS 1, 26. September 2010

Ein guter Tag mit Br. David

Es ist der eine, einzige Tag, der Dir heute geschenkt ist.

Abschied - David Steindl-Rast

So leben wir und nehmen immer wieder Abschied. Vortrag am 15.09.2009 in der Propstei St. Gerold zum Abschied von P. Nathanael.

Fragen, die uns bewegen

In einem meditativen Vortrag mit poetischen Texten von Rainer Maria Rilke und Joseph von Eichendorf bespricht David Steindl-Rast vier große Lebensfragen.

Ö3 Frühstück bei mir (click und warten bis geladen)

Interview mit Br.David, Juli 2008 Wien/A

Kraft der Stille und Dankbarkeit

Glück – Eine Spurensuche mit Bruder David Steindl-Rast

6.1.2008: Radio DRS2 (Schweiz)

Jesus Christus heute

Br. David Steindl-Rast in der Propstei St.Gerold/A, Dezember 2004

Waldzell Dialog – Video-Interview, 24. September 2007

Der Benediktinermönch aus Österreich will zurück zu mehr Spiritualität im Christentum.

Wie Glück mit Dankbarkeit zusammen hängt (11 MB)

Interview auf Radio DRS 2 Perspektiven Dez. 2009

mit Dr. Mathias Allemand, Psychologisches Institut/

Gerontopsychologie Universität Zürich

Mehr Videos


DVD/CD


Bruder David Steindl-Rast

Im Gespräch mit Tony Ettlin

Luzern 2008

Diese DVD kann bestellt werden bei: oe@ettlin.info und kostet CHF. 40.– inkl. Versandspesen.

GOTTESBEGRIFFE UND GOTT BEGREIFEN, Workshop

Live-Mitschnitt vom 5. Internationalen Kongress für Systemaufstellungen “Alles fliesst” 4.-7- Mai 2005 in Köln.

DVD und CD.

WIE DAS GÖTTLICHE IN UNS WÄCHST, Vortrag Live-Mitschnitt vom 5. Internationalen Kongress für Systemaufstellungen “Alles fliesst” 4.-7- Mai 2005 in Köln. DVD und CD.

31. Januar 2011 Allgemeines Keine Kommentare

Februar – November 2011 – Buddhismus, was ist das? Tagesseminare in Theorie und Praxis

European Buddihst University.inddBuddhism Whats that

Kurszeit: jeweils 10:00 – 17:00 Uhr
Teilnahmegebühren:

  • Einzelner Kurstag inkl. Mittagessen: € 75,-
  • Wochenende: € 150,-
  • Gesamter Kurs (4 Lehrgängen) hier erhalten Sie einen Rabatt: € 530,-

Übernachtung: Gegen eine kleine Gebühr können Sie in der Pagode Phat Hue übernachten. Die Unterkunft ist jedoch sehr einfach (Übernachtung in der Buddhahalle) mit Frühstück. Bitte bringen Sie hierzu Ihren Schlafsack
mit und melden Sie die Übernachtung bei ihrer Anmeldung für den Kurs zusätzlich an.

Anmeldung & Informationen:

BUCHUNGSNUMMER: 20265 (Immer bei Anmeldung und Überweisung angeben! )

Info@phathue.de
Pagode Phat Hue
Hanauer Landstraße 443
60314 Frankfurt am Main
Tel: 069 – 48 44 98- 50

16. Januar 2011 Allgemeines Keine Kommentare

Zen I und II – Die Einführung in den Zen Weg – Veranstaltungsort: Pagode Phat Hue / Frankfurt

2676818211_40ea82e05a_zBei sich selbst ankommen – den eigenen Körper wahrnehmen. Was können wir aus unserer Körperhaltung über unsere Persönlichkeit herausfinden? Was sagen Muskelverspannungen über Gefühle und verdrängte Emotionen aus? Einführende Grundlagen in den Buddhismus und in Meditationstechniken vermitteln einen ersten Eindruck in die Zen-Arbeit, die zum Ziel hat, das eigene Potential zu entfalten.

Was Sie mitbringen sollten:

Für die Meditation und die Zeit des Seminars in der Buddhahalle der Pagode Phat Hue, können Sie eine leichte Decke, komfortable Kleidung und – sofern Sie eines besitzten – ein Meditationskissen mitbringen. Wir haben allerdings auch genügend Meditationskissen und -unterlagen für alle TeilnehmerInnen vor Ort.

Buchungsnummer: Zen I 20218  und Zen II 20219 (bitte bei der Anmeldung angeben)

Beginn|jeweils 10:00 Uhr
Ende|jeweils 17:00 Uhr
Leitung | Ehrw. Abt und Zen-Meister Thich Thien Son
Assistenz | Ulrika Thomann
Kosten | jeweils 85€ (inklusive Mittagessen, Tee- und Kaffetisch), beide Kurse: 170€
Veranstaltungsort | Pagode Phat Hue / Frankfurt
Anmeldung | Telefon: +49 (0)69 – 48 44 98 50
Mail | info@phathue.de

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13. Januar 2011 Allgemeines Keine Kommentare

Montag, 20. Dezember 2010

Eine Freundin sagt zu mir, irgendwann wenn ich von diesem Leben loslasse und sterbe, möchte ich, dass ihr eine Party feiert und keine Abschiedsfeier: Jeder soll ein Glas Champagner trinken und mir das Beste wünschen, dass ich ein neues Leben anfangen darf und kann. Es soll ausgelassen und verschwenderisch sein, denn so lebe ich ja auch. Viele sagen zu mir ich, ich sei verrückt, und ich sollte sparen, dass ich mir ein Auto kaufen kann oder neue Möbel. Aber das Leben ist doch so kurz und ich möchte auf mein Leben nicht wegen einem Einbauschrank oder einem Auto einschränken und auf vieles verzichten, was das Leben mir bietet. Ich lebe gern, ich esse gern und ich verschenke gerne. Als ich auf die Welt gekommen bin hatte ich ja auch nichts, zwischendurch ich nichts und ich werde auch mit leeren Händen aus dieser Welt gehen. Sie sagt, sie will nie das Gefühl haben, im Leben etwas versäumt zu haben, dass sie irgendwann mit gutem Gewissen sagen kann: „Ich habe nichts bereut. Ich habe mein Leben gelebt. Ich bin mit mir vollkommen im Reinen.“

Jeder versucht auf seine Art und Weise sein Glück zu definieren und macht sich abhängig von einem bestimmten Aspekt, von bestimmten Gegenständen oder Menschen, um glücklich zu sein. Wir jagen unserer Vorstellung von Glück hinterher und sind oft unglücklich, weil nichts so eintritt, wie wir es uns wünschen. Dabei ist das Glück JETZT!

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Wir Menschen sind fühlende Wesen – von Bhante Punnaratana

2676823775_2dcfa9f112_oDer Buddha betont immer wieder: Wir sind fühlende Wesen. Hingebungsvolle Liebe, zerstörerischer Hass, lebensbejahende Freude und tiefe Traurigkeit sind ein natürlicher Teil unsere Menschenlebens. Gefühle kommen und gehen. Wenn wir es schaffen, sie in unserem Geist und in unserem Herzen vorüber ziehen zu lassen, ohne sie festzuhalten, bleiben wir im Fluss des Lebens. Beginnen wir jedoch an unseren Haß- und Rachegefühlen anzuhaften, indem wir sie stetig nähren, machen wir uns und unsere Mitmenschen unfrei. Wir binden unsere so genannten Feinde und Widersacher dadurch an uns. Das ständige Wiederwachrufen unseres Grolls und Zorns lässt uns nicht zur Ruhe kommen – bisweilen verfolgen uns unsere negativen Gedanken bis in den Schlaf.  Dies kostet uns viel Kraft und Energie – wir verlieren zunehmend unsere Lebensfreude und Unbeschwertheit.

“Wer unter Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein”, sagte schon Jesus im Johannes-Evangelium als der aufgebrachte Mob die vermeintliche Ehebrecherin steinigen wollte. Wir alle machen Fehler. Wir alle wurden in unserem Leben verletzt und haben anderen Verletzungen zugefügt. Ja, das tut weh. Aber auch die Schmerzen kommen und gehen wie der Tag und die Nacht, der Winter und der Sommer. Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, die Zukunft kennen wir noch nicht. Was bleibt, ist das Hier und Jetzt. In jedem kostbaren Augenblick unseres Seins haben wir die Möglichkeit, unserem Leben eine heilsame Richtung zu verleihen. Das Glück finden wir nicht in der fernen Zukunft, sondern nur genau in diesem, gegenwärtigen Moment.

Nutzen wir die besinnliche Jahreszeit, um in uns zu gehen. Schauen wir in unserem Herzen nach dem Quell der Vergebung: Grenzen überwindendes Mitgefühl und grenzenlose Liebe. Mit diesen beiden Verbündeten können wir nicht nur unsere Wunden, sondern auch die Wunden unserer Mitmenschen heilen und Vergebung schenken. Öffnen wir unsere Herzen und befreien wir uns selbst sowei die Menschen, mit denen wir uns verbunden fühlen.

Bhante Punnaratana

18. Dezember 2010 Allgemeines Keine Kommentare

13.-15. Januar 2012 – Yoga im Kloster – Body & Mind Wochenende. Veranstaltungsort: Kloster Buddhas Weg / Odenwald

1.5 Überall BlumenduftBody & Mind Wochenende

Theorie und Praxis zu den Themen Zen Gymnastik, Mental Balance und Yoga.

Das Seminar ist ohne Vorkenntnisse zu praktizieren.

Kursdaten

Buchungsnummer: 20402
Leitung:
Anette Boner
Beginn: Freitag, den 13.01.2012 16 Uhr
Ende: Sonntag, den 15.01.2012 gegen 15 Uhr
Kursgebühr: 210,- Euro zuzüglich ÜN/VP nach Wahl ab 90,- Euro

Maximale Teilnehmerzahl 15 Personen

Mitzubringen ist flexible Kleidung und warme Socken.

Anmeldung

Tel.: 06207-9259821 |   E-Mail: info@buddhasweg.eu

Wichtig: Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung bzw. bei der Überweisung Ihrer Kursgebühr immer die oben genannte Buchungsnummer mit an. Vielen Dank!

5. November 2010 Allgemeines Keine Kommentare

Fotos und Bericht: Khenpo Rinpoche in Buddhas Weg

Der Ehrwürdige Khenpo Namdrol Rinpoche segnete am vergangenen Freitag Morgen die Buddhahalle des Zentrums Buddhas Weg. Mehr als eine Stunde lang rezitierte der Ehrwürdige Khenpo Rinpoche gemeinsam mit den Mönchen und Nonnen der Sangha “Buddhas Weg” und mit anwesenden Zen-SchülerInnen in der Buddhahalle. Danach wurden gesegnete Süßigkeiten, Obst und Getränke den hungrigen Geister als Opfergabe dargeboten, um sie aus ihrem Leid zu erlösen.

Am Tag zuvor hatte der Ehrw. Khenpo Rinpoche bereits einen Platz für die große Padmasambhava-Statue ausgesucht, die er im Rahmen seines Padmasambhava Projekts für den Weltfrieden im Zentrum Buddhas Weg aufstellen lässt. Bereits am Samstag segnete der Ehrw. Khenpo Rinpoche die Stelle, an welcher die Statue später errichtet werden wird, im Rahmen einer Rezitations- und Feuerzeremonie. Die Statue wird im Laufe des nächsten Jahres zwischen den beiden Häusern des Zentrums errichtet – das dafür nötige Podest mit Dach muss allerdings noch gebaut werden.

Im Anschluss an diese Zeremonie wurden tibetische Gebetsfahnen hoch in der Luft von Baum zu Baum gespannt. Gemeinsam mit den Zen-SchülerInnen, den Hausgästen und den ständigen Bewohnern des Zentrums Buddhas Weg knüpften die Mönche und Nonnen die Gebetsfahnen zusammen und hängten sie auf. Mit jedem Windstoß wehen die Gebete der Fahnen nun in alle Himmelsrichtungen.

Am Abend des Samstags gab der Ehrw. Khenpo Rinpoche einen Dharma-Vortrag für alle Anwesenden des Hauses, Zen-SchülerInnen, zahlreiche Besucher und Gäste aus den umliegenden Gemeinden. Er betonte in seinem Dharma-Vortrag,  dass die buddhistischen Traditionen nicht als voneinander getrennte, voneinander unabhängige Lehren betrachtet werden sollten. Vielmehr solle man die 3 Haupttraditionen des Buddhismus als gleichermaßen aus dem Erleuchtungsgeist des Buddha Shakyamuni stammende und durch ihn durchdrungene Lehren betrachten. Denn Buddha Shakyamuni unterscheide sich in keiner Weise von Buddha Amithaba und auch nicht von Padmasambhava  – es handele sich hier nur um unterschiedliche Manifestationen ein und desselben Erleuchtungsgeistes. Der Dharma Vortrag wurde auf Video dokumentiert und wird in Kürze erhältlich sein.

Das Padmasambhava Projekt für Weltfrieden wird mit der Statue im Zentrum Buddhas Weg vollendet sein und ein weltweites Netzwerk aus gesegneten Statuen bilden, in dem jede dieser Statuen ist ein Ort des universellen Mitgefühls und wirkt auf ihre Umgebung.

Alle Fotos des Besuchs in einer Slide Show:

25. Oktober 2010 Allgemeines Keine Kommentare