Sanghaleben
Neuigkeiten von Hue Chuyen
Dear Zen Family, I want to share with all of you some exciting news about my life. After 4 years of living and serving at the Pagoda, Thay has given me permission to go to Bodhgaya, India and do volunteer work for half a year. I will leave the first of October and will return to Germany mid-next year to receive my Bhikkhu Ordination. Then again I will leave for Nepal where I will attend the Rangjung Yeshe Institute to learn the Tibetan language and Buddhist practice. The school training will take 3 years.
Thich Hue Nghi schreibt aus Taiwan
Liebe Dharma Freunde, ich schreibe Euch aus Taichung einer Stadt im westen Taiwans. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Gelegenheit von meinem Meister und der Sangha erhalten habe, das kommende Jahr in Taiwan verbringen zu können. Ich werde dies nutzen um die chinesische Sprache zu lernen und meine buddhistische Praxis zu vertiefen. Hiermit teile ich auch auf diesem Wege meinen Dank an die Gemeinde der Pagode mit, ohne die es die Pagode und meinen ebenso damit verbundenen buddhistischen Weg nicht geben würde. Somit hoffe ich zuletzt, dass ich bei meiner Rückkehr meine Erfahrungen die ich in Taiwan sammeln werde, mit der Sangha und der Gemeinde teilen kann.
In Respekt zu Buddha, Dhamma, Sangha.
Thich Hue Nghi
Beitrag lesen...01.08.09 Der Dalai Lama ist da!
Geben ist nicht schwer!oder: Wie können wir unsere Gier überwinden und Nächstenliebe üben? Die Welt befindet sich im Wandel und die Menschen rücken enger zusammen. Wirtschaftliche und klimatische Veränderungen in einem Teil der Erde haben spürbare Auswirkungen auf den gesamten Globus und machen keinen Halt an nationalen Grenzen.dalai-lama-prof-dr-mojib-latif-prof-gw-werner1 Am dritten Tag seines Besuches sprach der Dalai Lama mit Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck (Prof. für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspolitik),
Pressemitteilung zum Dalai Lama Besuch
52.500 Besucher sahen den Dalai Lama in Frankfurt am Main
Seine Heiligkeit beendet seinen Besuch in der Commerzbank-Arena / Veranstalter ziehen positives Fazit / Kostendefizit soll voll kompensiert werden
Frankfurt am Main, 3. August 2009. Mit dem Abschlussvortrag Die Kunst des Lebens endete gestern der viertägige Besuch des Dalai Lama in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main. 52.500 Besucher nutzten in diesen Tagen die Gelegenheit, dem spirituellen Vorbild von Millionen Menschen ganz nahe zu sein. Begleitet wurde der Besuch des Dalai Lama von einem interessanten Rahmenprogramm mit vielen prominenten Teilnehmern aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft.
Insgesamt zogen die Veranstalter, die gemeinnützige Buddhismus in Frankfurt a.M. 2009 GmbH mit ihren Gesellschaftern Deutsche Buddhistische Union, Pagode Phat Hue und Tibethaus Deutschland, eine positive Bilanz und dankten allen Beteiligten, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Jörg Ulmer, Projektmanager der Großveranstaltung, bedankte sich vor allem bei der Commerzbank-Arena, den Mitarbeitern der drei veranstaltenden buddhistischen Gruppen, dem Kommunikationsteam rund um Geschäftsführer Mike Kuhlmann, den 408 Volunteers, den über 220 Sicherheitskräften und der Polizei sowie bei seiner Frau Simone, mit der zusammen er die Veranstaltung seit rund zwei Jahren vorbereitet hatte. Der Dank der Veranstalter ging weiterhin an das Land Hessen, die Stadt Frankfurt sowie an alle Künstler, die sich im Rahmen der Veranstaltung engagiert haben.
Rund 1,75 Millionen Euro konnten durch Ticketverkäufe und Spenden eingenommen werden, damit fehlen aktuell noch 150.000 Euro bis zur vollständigen Deckung der Kosten.
„Durch die unermüdliche Arbeit des gesamten Teams konnten wir das Kostendefizit in den vergangenen Wochen bereits reduzieren. Natürlich arbeiten wir weiter daran, diesen Betrag zu optimieren und sind zuversichtlich, dass uns dies auch gelingt. Die positive Resonanz des Dalai Lama hallt nach und wir sind optimistisch, noch weitere Spendengelder generieren zu können“, so Mike Kuhlmann, Geschäftsführer der Buddhismus in Frankfurt a.M. 2009 gGmbH. „In diesem Zusammenhang möchten wir auch noch einmal betonen, dass ein möglicher Verlust auf keinen Fall auf Dritte übertragen wird – alle Rechnungen werden beglichen.“
Vajramala, Vorsitzende der Deutschen Buddhistischen Union, ergänzte: „Falls wir am Ende tatsächlich einen Verlust bilanzieren müssen, werden wir als Veranstalter diesen zu gleichen Teilen tragen – und wir tun dies gerne. Seine Heiligkeit hat uns vier Tage seines Lebens geschenkt, das war und ist es uns auf jeden Fall wert.“
Weitere Informationen und Bildmaterial zur Veranstaltung finden Sie auf:
www.phathue.de/medien/bildergalerie/sowie unter www.dalailama-frankfurt.de/presse
02.08.09 – Audio Impressionen aus der Commerzbank Arena

Audio Impressionen – Tag 4 – Commerzbank Arena SH Dalai Lama [7:38m]: Play Now | Play in Popup | Download
31.07.09 Der Dalai Lama ist da!
Der Geist sitzt im Herzen!
…oder: wie können wir wahres Mitgefühl entwickeln?
Gestern Abend sprach ich mit meiner Schwester. Sie organisiert seit ein paar Wochen in der Pagode das neue Kinderhilfsprojekt “CHANCE TO GROW” für Kinder in Vietnam. In der Commerzbank Arena arbeitet sie rund um die Uhr, um dieses Projekt bekannt zu machen und ich bewundere sie dafür. Ich finde toll was sie macht. Und ich finde toll was ALLE ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hier bei diesem Ereignis leisten. Denn ohne sie wäre dieser Besuch des Dalai Lama so nicht möglich gewesen. Dieser Beitrag ist mein Dank an sie!
Überall sehe ich die gelben und orangen T-Shirts. Überall sehe ich Menschen unermüdlich arbeiten, um den Aufenthalt für alle Besucher so angenehm wie möglich zu machen. Überall sehe ich einen wahnsinnigen Einsatz von Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen. Und natürlich sehe ich überall unsere Leute von der Pagode Phat Hue! UNSERE LEUTE nenne ich sie in Gedanken und frage auch so nach ihnen, wenn ich jemanden suche: wo sind unsere Leute?
Sie sind überall! Sie stehen in den Kochzelten und hinter dem Infostand, sie bereiten Essen für die Mönche und Nonnen und begleiten sie jeden Tag mit Schildern ausgerüstet von der Pagode zum Stadion. Sie beladen Lastwagen, schleppen Matratzen, bauen Zelte auf und weisen den Leuten die Plätze im Stadion zu. Sie sind vor und hinter der Bühne. Ich bewundere sie alle und fühle mich mit ihnen verbunden.
Die meisten von ihnen haben keine Zeit die Belehrungen seiner Heiligkeit über altruistisches Handeln und Nächstenliebe zu hören. Aber wenn ich mir ihr unbezahltes Engagement ansehe bin ich überzeugt, dass sie beides praktizieren. “Nächstenliebe ist der bewusste Wunsch, sich um die Bedürfnisse der anderen zu sorgen” sagte der Dalai Lama heute und fügte hinzu, dass wahres Glück nur aus der Nächstenliebe heraus entstehen kann. Und wollen wir nicht ALLE glücklich sein?
30.07.09 – Der Dalai Lama ist da!
Ein Teil vom großen Ganzen sein… oder: warum es so wichtig ist den Geist zu verstehen
Den Geist verstehen oder anders gesagt MICH verstehen…seit Jahren versuche ich das. Überhaupt VERSTEHEN. Und so besuche ich Zen-Kurse in der Pagode und versuche zu lernen. Meistens findet VERSTEHEN für mich im Alltag statt. So war das auch gestern. Ich bin dem Dalai Lama begegnet!
Er ist direkt vor meinen Augen oder besser vor meinem Kameraauge aus seinem schusssicheren Wagen gestiegen. Ich hätte nur auf den Auslöser drücken und an seiner Seite bleiben müssen. Stattdessen ließ ich mich von den Sicherheitsbeamten immer weiter abdrängen. Am Abend war ich frustriert. Warum war mir das passiert?
Ich suchte nach einer Antwort und fand sie dann auch: ich habe Angst gehabt. Mir fehlten Mut und Vertrauen. Da stand er, bereit mir die Hand zu reichen und ich ließ mich von meinen Emotionen davontragen, immer weiter ins Abseits. So passiert es mir oft im Leben, so geht es wahrscheinlich nicht nur mir.
Wie können wie Selbstvertrauen und innere Stärke entwickeln? Wie können wir unser wirkliches Potential sehen und was müssen wir tun, um frei zu sein von destruktiven Emotionen, die unseren inneren und äußeren Frieden gefährden? Mit diesen Fragen eröffnete der Dalai Lama heute seinen ersten Vortrag zur “Kunst des Lebens”.
Eine Möglichkeit zur Veränderung bildet die Einsicht in die Natur der Dinge. “Nichts ist beständig” lautet eine der wichtigsten buddhistischen Weisheiten und eine andere besagt, dass alles voneinander abhängt. Es gibt einen Grund für das, wie wir wahrnehmen. Es gibt Ursachen für destruktive Emotionen. Wenn wir unseren Geist verstehen, haben wir einen Schlüssel für Veränderung in der Hand. Wenn wir unsere Handlungen und ihre Auswirkungen besser sehen, werden wir mehr Kraft haben, um negative Emotionen zu transformieren.
Nichts ist beständig! Heute Morgen habe ich beschlossen mehr Mut und Vertrauen zu haben und meine Angst nicht so ernst zu nehmen. Und plötzlich war ich überall mittendrin – mitten im Leben oder einfach gesagt: verbunden.
Verbunden mit etwas, das schwer in Worte zu fassen ist und doch eigentlich nicht kompliziert. Verbunden mit etwas, das größer ist als ich und mich zum Teil eines Ganzen macht.
Und da stand ich dann plötzlich zur rechten Zeit am rechten Ort, ganz vorn an der Bühne, dem Dalai Lama nah und ohne Angst!
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